Der Magdalena-Effekt – Von einer wahren Geschichte zum musikalischen Hörspiel

Hintergrund

„Ich muss Dir etwas erzählen. Du glaubst nicht, was mir gestern Abend passiert ist.“ – Eine nachvollziehbare Einladung, die uns allen irgendwann über die Lippen gewandert ist.

„Unglaublich, dass Dir das wirklich passiert ist. Das Leben schreibt doch die besten Geschichten.“ – Eine nachvollziehbare Antwort, obwohl die Erfahrung eines gewöhnlichen Alltags einem bzw. einer täglich das Gegenteil vermittelt.

Heute nehme ich Euch auf eine dieser „unglaublichen Geschichten“ mit, bei der die Realität unsere Erwartungen und vielleicht auch Vorstellungskraft übersteigt. Folgende Geschichte ist so oder so ähnlich passiert, wurde so oder so ähnlich etliche Male neu erzählt und inspirierte mich Jahre später, ein musikalisches Hörspiel zu planen.

Der Magdalena-Effekt – Von einer wahren Geschichte zum musikalischen Hörspiel

Eine besondere Geschichte, neu getragen von Erzählkunst und Musik

Geschichten verhalten sich wie Witze – erst wenn sie gut erzählt werden, scheinen ihre Pointen im richtigen Licht. Verständlich, dass ein Verlag zu jeder Geschichte die passenden Lektor:innen bereitstellt, um dem Autor bzw. der Autorin zu helfen, ihre Pointen allgemeinverständlich zu transportieren.

Meine Idee war es, eine Geschichte als Hörspiel zu Papier zu bringen und dieses mit befreundeten Sprecher:innen sowie eigener Musik zu vertonen. Das Verfassen und Kondensieren der Handlung würde mir bereits viel Freude bereiten, doch hätte ich damit Gelegenheit, nach Jahren der musikalischen Untätigkeit, auch noch einen neuen Track sowie das Hörspiel mit Schnipseln des Tracks zu produzieren. Am Ende stünde ein kleines Hörospiel-Album, vielleicht 30 – 45 Minuten, mit Geschichte und einem Lied.

Sehr gerne hätte ich eine:n Sparring-Partner:in für Geschichte und Musik gehabt (Mistreiter:innen gesucht!), was mir jedoch nicht gelang. Ich teile daher meine bisherigen Schritte und lasse die Geschichte frei.

Was ist der „Magdalena-Effekt“?

Nur weil wir wissen, wie etwas heißt, wie wir es in Wörter verpacken und beschreiben können, bilden wir nicht die Realität ab. Eine eigentlich selbstverständliche Erkenntnis der Wissenschaftstheorie, welche uns die Limitationen unserer modellhaften Vorstellung von Wirklichkeit und Materie aufzeigt. Durch Fortschritt, verfeinern wir unser Modell und brauchen neue Wörter, um unser Netz an Erkenntnissen zu verdichten und Lücken zu schließen. Aus einer, mir bis dato unbekannten Erkenntnis wurde der „Magdalena-Effekt“ geboren.

Seine genaue Bedeutung überlasse ich dem Spielraum der Geschichte, welche zu meiner Erkenntnis hinführt. Neugierig? Selber lesen und kommentieren!

Wie klingt der Magdalena-Effekt?

Empfindsamkeit, Sensibilität und Komplexität, die sich langsam aufbauen, aus mehreren Schichten bestehen und sich später im Hörspiel neu kombinieren lassen. Den Herzschlag als Grundrhythmus. Sphärische Träumereien als Melodie. Gegossen in einen Ambient-Track mit stilistischer Anlehnung an alte Lieder von Jean-Michel Jarre.

Zukunft

Sollte sich die Gelegenheit ergeben, das obige Dokument als Hörspiel umzusetzen, werde ich diese ergreifen. Bis dahin werbe ich um Mitstreiter:innen zum Sprechen und Verfeinern der enthaltenen Botschaften.